Stand: 07.07.2009
EULANDA® ERP System Head Start thru Technology
Ein besonderes Leistungsmerkmal ist es, dass man eine Datensicherung im laufenden Betrieb, also während der Rechnungsschreibung, durchgeführt werden
Die Datensicherung einer SQL-Datenbank lässt sich auf verschiedene Arten durchführen:
Jede EULANDA®-Datenbank besteht aus nur zwei Dateien, einer MDF und einer LDF Datei. Die Dateien befinden sich immer auf dem SQL-Server und dort standardmäßig in „C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql\Data“ .
Eine Sicherung dieser beiden Dateien kann nur erfolgen, wenn in jedem Fall sichergestellt ist, dass kein EULANDA®-Programm aktiv ist und auch die Datenbank von keinem anderen Programm in Benutzung ist.
Die Dateinamen der Datenbank fangen immer mit EULANDA_, gefolgt vom Mandantennamen und der Dateiendung .mdf und .ldf. Lautet der Mandantenname beispielsweise Test, so würden die Datenbankdateien EULANDA_Text.mdf und EULANDA_Test.ldf heißen.
Eine Sicherung der Datenbankdateien kann nur auf den selben, intakten SQL-Server zurückkopiert werden.
Kopieren Sie diese beiden Dateien auf ein Medium Ihrer Wahl. Sollten Sie die beiden Dateien auf eine CD brennen, so achten Sie bei einer Rücksicherung darauf, dass der Schreibschutz der Dateien wieder aufgehoben werden muss.
Der Nachteil dieser Sicherung ist, dass diese nicht im laufenden Tagesbetrieb, also bei geöffneter Datenbank erfolgen kann und dass die Rücksicherung nur auf dem selben intakten SQL-Server erfolgen kann.
Mit der rechten Maus kann im Startmenü direkt über dem Mandanteneintrag eine Datensicherung gestartet werden.

Um eine Sicherung (=Backup) durchführen zu können muss der Benutzer ein Systemadministrator sein. Die Passwortbox fragt automatisch den Account ab. Der Standard-Systemadministrator hat den Benutzernamen „sa“ und von der Erstanlage her ist dieser ohne Passwort angelegt worden.

Diese Sicherung erzeugt eine einzige Sicherungsdatei mit der Dateiextension BAK. Bei einem Mandantennamen „Mustermann“, würde die Sicherungsdatei dann EULANDA_Mustermann.BAK lauten.
Die Sicherungsdatei befindet sich standardmäßig im Ordner „C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql\Backup“
Hinweis
Wurde der SQL-Server nicht standardmäßig installiert, so können Sie den
Pfad für die Sicherung der Registry des SQL-Server entnehmen.
Dieser steht unter:
\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\MSSQLServer\MSSQLServer
Dort finden Sie den Ort im Feld BackupDirectory.
Siehe auch:
Startmenü - Datenbank sichern
Eine Datensicherung kann auch über den SQL-Designer erfolgen. Der SQL-Designer wird über die Systemverwaltung gestartet. Über die Makro-Funktion wird ein SQL-Script erzeugt, dass direkt über Strg-E gestartet werden kann.
Der Makro erzeugt eine BAK-Datei mit allen Datenbankinformationen. Die Sicherung kann im laufenden Betrieb von EULANDA® erfolgen.
Im Extramenü des SQL-Designers kann der Standardpfad für Datensicherungen überprüft und ggf. korrigiert werden.
Wer die Vollversion des Microsoft SQL Server 2000 hat, kann die Datensicherung bequem über den Enterprise-Manager durchführen. Hierzu öffnen Sie im Enterprisemanager die Datenbank und wählenden Punkt „Datenbank sichern...“ unter „Alle Tasks“. Die Datensicherung kann dort ebenfalls zeitgesteuert eingestellt werden.
Um eine Sicherung durchführen zu können, muss der angemeldete Benutzer Systemverwalter-Rechte haben, wie dies zum Beispiel beim Benutzer „sa“ der Fall ist.
Ist kein eigener Microsoft® SQL Server 2000 Standard vorhanden, so installiert EULANDA® installiert Microsoft® SQL Server 2000 Desktop. Dieser hat nicht die komfortable Oberfläche des Enterprise-Managers, kann aber über OSQL die selben Befehle absetzen. Über OSQL ist es möglich, die SQL Serversicherung direkt aus einer Backupsoftware heraus als externes Programm der Hauptsicherung zu starten.
Rufen Sie eine MSDOS Eingabeaufforderung auf und wechseln Sie in den Pfad „C:\Programme\Microsoft SQL Server\80\Tools\Binn“. Dort starten Sie das Programm OSQL.EXE mit folgenden Parametern:
OSQL -Usa -P
In diesem Beispiel gehen wir vom Standardfall aus. Hier ist der SQL-Administrator der Benutzer „sa“ und das Passwort ist leer. Die Buchstaben -U und -P müssen in Großschreibung benutzt werden, der Benutzername und das Passwort müssen direkt an diese Buchstaben grenzen.
Die Beispiele gehen davon aus, dass EULAND® mit dem Mandantennamen „Test“ installiert wurde. Die Datenbank im Server lautet damit automatisch EULANDA_Test.
Geben Sie nach dem OSQL-Befehlsprompt folgendes ein:
|
Integrierte Sicherung |
1>BACKUP DATABASE [EULANDA_Test] TO DISK = 'EULANDA_Test.bak' WITH INIT 2>GO |
Die Sicherung erfolgt in diesem Fall in eine Datei EULANDA_Text.BAK in das
Standard-Backup-Verzeichnis von SQL Server. Dies ist normalerweise „C:\Programme\Microsoft
SQL Server\mssql\Backup“. Die können den Dateinamen aber auch um
eine Pfad- und Laufwerksangabe ergänzen. Der Name der Backupdatei muss in
einfachen Anführungszeichen stehen, während der Name der Datenbank in
eckigen Klammern stehen muss.
Hinweis
Wurde der SQL-Server nicht standardmäßig installiert, so können Sie den
Pfad für die Sicherung der Registry des SQL-Server entnehmen.
Dieser steht unter:
\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\MSSQLServer\MSSQLServer
Dort finden Sie den Ort im Feld BackupDirectory.
Die beiden folgenden Dateien legen Sie in der auf Laufwerk „C:\TEMP“ des SQL Server an.
|
Dateiname: BACKUP.BAT |
"C:\Programme\Microsoft SQL Server\80\Tools\Binn\osql" -E -S SEARAY -n < backup.sql> C:\temp\out.txt echo ------------------------------- >> C:\temp\log.txt echo ***** Datenbank-Sicherung >> C:\temp\log.txt date /T >> C:\temp\log.txt echo ***** >> C:\temp\log.txt type C:\temp\out.txt >> C:\temp\log.txt echo **** >> C:\temp\log.txt echo **** Ende des Eintrags >> C:\temp\log.txt echo ------------------------------- >> C:\temp\log.txt notepad C:\temp\out.txt |
Bei der Sicherung wird über den Parameter -E eine vertraute
Serververbindung aufgebaut. Dies funktioniert nur unter Windows NT und
Windows 2000. Benutzen Sie die SQL-Authentifizierung, so ersetzen Sie den
Parameter -E durch
-Usa -Pxxx und anstelle von xxx benutzen Sie das Login-Passwort des
„sa“-Administrators. Bei der Erstinstallation ist das Passwort leer. In diesem
Fall setzen Sie also -Usa -P ein.
|
Dateiname: BACKUP.SQL |
/* Führt ein Backup der Datenbank EULANDA_Test durch ** Das vorhandene Sicherungsmedium - hier die Datei ** EULANDA_Test.bak - wird dabei überschrieben */ BACKUP DATABASE [EULANDA_Test] TO DISK = 'C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql\Backup\EULANDA_Test.bak' WITH INIT |
In der Datei BACKUP.BAT wurde als Servername SEARAY eingetragen. Diesen müssten Sie auf den Namen Ihres SQL-Server abändern. Ebenso müsste die Datei BACKUP.SQL so abgeändert werden, dass anstelle der Datenbank EULANDA_Test Ihre zu sichernde Datenbank eingetragen wird. Sinnvollerweise nennt man die BAK-Datei ebenfalls um.
Nach Abarbeitung der Batchdatei wird das Notepad mit dem Log-Journal aufgerufen. Diesen Befehl müssten Sie bei einer Integration in eine Sicherungssoftware natürlich entfernen, da diese keine Bildschirmausgaben zulässt.
Beide Dateien können Sie als ZIP Datei downloaden:
Download
Neben der integrierten Möglichkeit liefern alle bekannten Hersteller von Sicherungssoftware wie Veritas mit BackupExec oder Cheyenne mit Arcserve sogenannte Agents, die ebenfalls die Sicherungen im laufenden Betrieb ermöglichen. Auf diese Weise kann die Sicherung des SQL-Server komplett durch die Sicherungssoftware kontrolliert werden.
Siehe auch
Original
Microsoft Dokumentation zum Backup-Befehl