Stand: 07.07.2009
EULANDA® ERP System Head Start thru Technology
Die Eigenschaften der Berichtsvorlagen erreichen Sie über den Punkt „Berichts-Designer“ in der Schnellstartleiste. In der Berichtsverwaltung wählen Sie die gewünschte Berichtsvorlage öffnen diese. Sie gelangen nun in die Eigenschaftsmaske des Berichts.

Eigenschaften zu den Berichtsvorlagen
Sie gelangen zu den Erweiterten Eigenschaften, indem Sie in der Standard Maske unten den Punkt "Erweiterte Eigenschaften" anklicken.Ein Doppelklick auf die Berichtsvorlage oder das Betätigen der Es entsteht ein weitere Reiter in der Maske. Hier können noch bestimmte Einstellungen forgenommen werden bzw. ausgelesen werden.

Erweiterte Eigenschaften zu den Berichtsvorlagen
Der Titel enthält den Text, der im Druckmenü angezeigt wird. Er kann für jede Berichtsvorlage frei geändert werden.
Der interne Name ist der Speicherplatz der Berichtsvorlage im SQL-Server. Dieser Name kann nicht geändert werden.
Immer dann, wenn mehrere Drucker in einem System oder Netzwerk eingesetzt werden, ist es sinnvoll, bestimmte Ausdrucke einem Drucker zuordnen – und das automatisch. Selbstverständlich können Sie vor jedem Drucken den Drucker frei wählen, aber der Vorschlag sollte schon den für diesen Zweck vorbestimmten Drucker anzeigen. Hierdurch wird vermieden, dass ein falscher Drucker ausgewählt wird und beispielsweise eine Rechnung auf einem Etikettendrucker gedruckt würde.
Im Netzwerk hätte dies fatale Folgen, da sich jeder darauf verlässt, dass jeder Drucker die korrekte Einstellung hat und zum Beispiel ein Etikettendrucker am Etikettenanfang steht und nicht an einer undefinierten Position.
Mit EULANDA® haben Sie die Möglichkeit, jeden Ausdruck über die Berichtsvorlage einem Drucker zuzuordnen, der dann als Vorschlag für diesen Ausdruck benutzt wird.
Da es viel zu umständlich ist, jede Berichtsvorlage einzeln zuzuordnen, stellt EULANDA® Druckergruppen zur Verfügung. Die Berichtsvorlagen wurden bereits bei der Produktauslieferung in Druckergruppen unterteilt. Standardmäßig sind die Druckgruppen Standard, Listen, Etiketten, Lastschrift und UPS vorhanden. Berichtsvorlagen können jederzeit einer anderen Druckergruppe zugeordnet werden, oder es können neue Druckergruppen angelegt werden.
Eine Druckergruppe (=Profil) speichert nicht nur den Drucker, sondern auch die Schachtzuordnung, die Anzahl von Kopien usw.
Sie legen eine neue Druckergruppe an, indem Sie einfach in der Auswahlbox den Namen überschreiben. Diese neue Druckergruppe wird angelegt und mit der Berichtsvorlage verbunden.
Beim Ausdruck kann über die Druckbox die Option „als Standard speichern“ benutzt werden. Alle Einstellungen an der Druckbox, wie Anzahl Kopien, Schachtzuordnung oder die Auswahl eines Netzdruckers, werden für diese Druckgruppe, der das Formular zugeordnet ist, als Vorschlag gespeichert. Diese Einstellung wird dann von allen Berichtsvorlagen dieser Druckergruppe benutzt.
Aus dem Druckmenü eines Moduls, z.B. der Adressverwaltung, kann ein Standardbericht über die Kurztaste STRG+P aufgerufen werden. Welche Berichtsvorlage das sein soll, bestimmen Sie über diese Eigenschaften.
Berichte, die nicht im Menü des Moduls angezeigt werden sollen, können unsichtbar geschaltet werden.
In der Regel wird man die Originalvorlage nach dem Kopieren unsichtbar schalten. Hierdurch werden dann im Druckmenü nur noch die abgewandelten Berichtsvorlagen (=user.xxx) im Druckmenü angezeigt.
Berichte, deren Datenquellen im Datenkonfigurator erzeugt werden, haben die Eigenschaft „Langsam“ und „Schnell“. Hierzu zählen alle Berichte, die vom aktuell angezeigten Datensatz oder der getroffenen Selektionen abhängen. Also zum Beispiel Angebote, Rechnungen, Lieferscheine usw.
Diese Unterscheidung erlaubt eine Optimierung bei der Anbindung von Online-Filialen und bei der Anbindung des Außendienstes über Handy an das Zentralsystem.
Wird die Option „Langsam“ angewählt, so werden immer alle Felder vom Datenbankserver abgerufen. Diese Berichte haben dann im Designmodus alle möglichen Felder zur Auswahl, sind aber langsam und bei ISDN-Anbindungen nicht zu empfehlen.
Hier werden nur die wirklich im Bericht benötigten Felder vom Datenbankserver abgerufen. Diese Feldliste wurde für alle Standardberichte in der Erstauslieferung durch den Hersteller bereits für Sie getroffen.
Wenn Sie diese Berichte ändern, steht in der Feldauswahl nur diese Untermenge zur Verfügung. Möchten Sie neue Felder hinzufügen, so muss die Einstellung „Langsam“ gewählt werden.
Nach den Änderungen im Berichts-Designer kann die Feldliste im Datenkonfigurator ggf. nachgetragen werden, so dass anschließend wieder die Option „Schnell“ benutzt werden kann.
Hinweis
Werden neue Felder hinzugefügt, ohne die Felder in der Feldliste zu
ergänzen, so kann der Bericht nicht erzeugt werden und es wird eine
Fehlermeldung beim Ausdruck angezeigt. Sind Sie mit den Möglichkeiten der
Feldliste nicht vertraut, so lassen Sie die Einstellung auf „Langsam“
stehen. In diesem Fall kann der Bericht auf jeden Fall erzeugt werden.