Stand: 07.07.2009
EULANDA® ERP System Head Start thru Technology
In EULANDA® können Sie Berechtigungen bis auf Feldebene definieren. Das Setzen dieser Berechtigungen ist ähnlich, wie die Zuordnung der Berechtigungen des Active-Directories Ihres Betriebssystems, jedoch noch etwas komplexer. Dieser Schutz ist umfassend und verhindert auch den Zugriff von Fremdanwendungen, wie Excel, Access usw. Sie stellen diese Berechtigungen direkt im SQL-Server ein und EULANDA® wertet diese Einstellungen entsprechend aus.
Um jedoch auch einen einfachen integrierten Schutz zu bieten, ohne sich in die aufwendige Berechtigungsstruktur des SQL-Servers einzuarbeiten, gibt es in EULANDA® die Möglichkeit, Menüpunkte, Infosysteme, Sektionen usw. über einfaches Anklicken ein- bzw. auszuschalten.
Diese hier beschriebenen Benutzer-Einstellungen lassen sich global, also für alle Benutzer definieren, aber auch benutzerbezogen, indem Sie Ausnahmen definieren.
Diese Änderungen gelten zunächst für alle Benutzer, außer den Administratoren.

Berechtigungen für alle Benutzer
In der Auswahlbox wählen Sie hierzu „.ALLUSER“ aus. Standardmäßig sind alle Menüpunkte für jeden Benutzer sichtbar. Dies wird durch ein graues Kästchen dargestellt.
Sie können nun diesen Standardfall ändern, indem Sie bestimmte Menüpunkte, Infosysteme oder ganze Sektionen der Schnellstartleiste hiervon ausnehmen. Klicken Sie hierzu auf das Kästchen. Nicht sichtbare Funktionen werden dann mit einem roten Kreuz versehen.
Speichern Sie die Änderungen mit der Schaltfläche „Übernehmen“. Die neuen Einstellungen sind erst nach dem Neustart des Programms aktiv.

Benutzerspezifische Berechtigungen
In diesem Beispiel wurde dem Benutzer „chris“ die Berechtigung auf das Textmodul trotz globaler Sperre wieder gegeben. Zusätzlich wurde jedoch die Vertreterverwaltung für ihn gesperrt. Alle anderen Einstellungen wurden global übernommen.
Sie können einen global gesperrten Punkt für einen bestimmten Benutzer also wieder freischalten. Hierzu klicken Sie bei ausgewähltem Benutzer, mehrfach auf das Kästchen, bis ein grüner Kasten sichtbar wird. Die farbigen Inhalte des Kästchens zeigen Ihnen deutlich an, ob es eine Ausnahme zu der globalen Einstellung gibt.
Aus Optimierungsgründen wird in der Benutzerauswahl immer nur der angemeldete Benutzer angezeigt. Möchten Sie als Administrator alle Benutzer in der Auswahl angezeigt haben, so müssen Sie EULANDA® als Administrator starten und den erweiterten Administrator-Modus aktiviert haben. Hierzu rufen Sie EULANDA® auf und wählen im grünen Startmenü mit der rechten Maustaste über dem Mandanteneintrag die Option „Mandant öffnen als...“ an..

Start des Mandanten mit anderer SQL-Berechtigung
Die alternative Berechtigung wird in einer Passwortbox abgefragt.

Passwortbox mit Administrator-Modus
In der Passwortbox tragen Sie zunächst den Namen des SQL-Administrators ein; dies ist in der Regel der Benutzer „sa“. Wenn Sie kein spezielles Passwort vergeben haben, so hat der Administrator kein Passwort. Um EULANDA® anzuweisen, alle Benutzerdaten vom SQL-Server abzurufen, müssen Sie die Option „Administrator-Modus“ anwählen.
Anschließend stehen Ihnen in den Einstellungen unter „Berechtigungen“ alle Benutzer zur Auswahl. Je nach Anzahl der Benutzer dauert der Start des Programms dann bis zu mehreren Minuten.
Sie können Berechtigungen, die Sie für einen Benutzer erstellt haben, auf andere Benutzer kopieren.

Benutzerziel auswählen
Wählen Sie hierzu den entsprechenden Benutzer aus. Die neue Berechtigung ist erst nach Neustart des Programms verfügbar.
Über die Schaltfläche „Alle sichtbar“ können Sie unabhängig von der globalen Voreinstellung alle Einträge für den angewählten Benutzer sichtbar machen, also aktivieren.
Über die Schaltfläche „Alle verstecken“ werden alle Programmpunkte, unabhängig von der globalen Einstellung, für den Benutzer gesperrt. Anschließend können Sie individuell einzelne Funktionen freigeben.
Die Schaltfläche „Alle Standard“ entfernt zum angewählten Benutzer alle Ausnahmen. Hierdurch verwendet der Benutzer automatisch alle globalen Einstellungen.
Der Benutzer „.ALLUSER“ enthält Standardeinstellungen, die für alle Benutzer gelten, es sei denn, für die einzelnen Benutzer wurden Ausnahmen definiert. Dieser Benutzer kann mit dem gleichnamigen Benutzer des Windows©-XP-Betriebssystems verglichen werden.
Der Benutzer „.DEFAULT“ ist eine Benutzervorlage. Jeder neu am System angemeldete Benutzer bekommt zunächst die Einstellungen kopiert, die dem Sonderbenutzer „.DEFAULT“ hinterlegt wurden. Dieser Benutzer kann mit dem gleichnamigen Benutzer des Windows©-XP-Betriebssystems verglichen werden.
Die Berechtigungsbox erlaubt die Auswahl von Menüpunkten der Schnellstartleiste. Hierbei können komplette Sektionen, also zum Beispiel der Bereich „Stammdaten“ oder aber einzelne Module innerhalb der Sektion gesperrt werden.
Sie können einzelne Berichte für die Benutzer sperren.
Die Einstellungen lassen sich unter Schnellstartleiste komplett sperren. Es ist aber durchaus sinnvoll, bestimmte Karteikarten freizugeben. So ist es sicherlich wichtig, die Karteikarte, mit der die Berechtigungen gesetzt werden, zu sperren, während die Karteikarte mit der Benutzer-Farbeinstellung für alle Benutzer zugänglich sein sollte.
Spezielle Menüpunkte, die nicht unter die Elemente der Schnellstartleiste fallen, können hier gesperrt werden. Dies sind zur Zeit die Floskel-Funktionen.
Jedes Infosystem kann individuell gesperrt werden. Gerade Infosysteme erlauben einen schnellen Überblick über das System. Daten, die Ihnen wichtig sind, können Sie so bestimmten Benutzern unzugänglich machen.
In den Programmmodulen Artikel, Adressen, Auftrag usw. kann man zu verbundenen Vorgängen springen, indem man die Taste Strg+G betätigt, bzw. auf das gehende Männchen der Werkzeugleiste klickt.
Die einzelnen Verknüpfungen, also die Sprungziele, lassen sich über Berechtigungen einschränken.
Die Kurzinformationen zu Artikeln, Adressen usw., die sich über Ansicht aktivieren lassen, enthalten je nach Datensatz verschiedene Verknüpfungen und stellen diese Informationen in Abschnitten (=Bänder) dar. Jedes Band kann benutzerspezifisch gesperrt werden.