CommandText enthält den entsprechenden Befehl, um das
Infosystem zu erzeugen.
Bei Type=2 oder 3 wird hier eine
SQL-Datenmenge erwartet, wie sie beispielsweise von
einem Select-Befehl erzeugt wird.
Das Infosystem stellt die Daten dann in einem Browser
dar.
Beispiel:
CommandText=SELECT * FROM
dbo.MASTER_RechnungPos
WHERE AdresseId=%id% ORDER BY ArtNummer
Dieses Beispiel geht von einem im Adress-Bereich
definierten Infosystem aus. Es ruft alle
Rechnungspositionen auf, die vom selektierten Kunden
bezogen wurden. Die Ergebnismenge wird nach der
Artikelnummer sortiert angezeigt.
Wird Type=5 verwendet, so wird in CommandText
die URL erwartet. Feldwerte des aktuell angezeigten
Datensatzes können in %FeldName% übergeben werden.
Beispiel 1:
CommandText=%homepage%
Wird dieses Infosystem von einer Adresse aus
aufgerufen, so wird der Feldinhalt des Feldes „Homepage“
in den CommandText geladen. Steht im Kundensatz dort z.B. www.eulanda.de, so
wird die Eulanda-Homepage im Infosystem angezeigt.
Beispiel 2:
CommandText=http://wwwapps.ups.com/etracking/
tracking.cgi?tracknums_displayed=5&error_carried=
yes&TypeOfInquiryNumber=T&HTMLVersion=
4.0&sort_by=status&InquiryNumber1=
%TrackingNr%&track.x=36&track.y=5
Wird dieser Befehl in einem Lieferschein-Infosystem
hinterlegt, so wird die Variable des Feldes TrackingNr
mit dem aktuell im Lieferschein vorhandenen Wert
ausgetauscht und der CGI-Befehl für das
UPS-Trackingsystem aktiviert. Das Infosystem zeigt dann
die aktuellen Trackingdaten aus dem UPS-WEB-Server an.
Sollen die Felder nicht in der URL sondern
„unsichtbar“ über die HTTP-POST Methode an
den Server gesendet werden, so geben Sie diese einfach
in einer zweiten Zeile unter der eigentlichen URL an. Am
einfachsten ist geht das, wenn Sie den Feldwert nicht
mit Doppelklick edittieren, sondern über das
Kontextmenü Ändern mit mehrzeiligem Editor
verwenden. Als Beispiel können Sie sich hierzu das Tracking/DPD
Infosystem in Lieferschienen ansehen.
Bei Charts Type=6 liefert CommandText je nach
Untertyp ChartType eine Datenmenge die für ein
Balkendiagramm geeignet ist (12 Werte) oder eine
Datenmenge die für ein Kuchendiagramm (alle Werte
müssen 100% ergeben) geeignet ist.
Beispiel:
CommandText=SELECT k.Info [Group],
S [Value] FROM
(SELECT ErloesGr, sum(VkGes) S
FROM dbo.RechnungPos rep,
dbo.Rechnung re WHERE
rep.kopfid = re.id
AND re.AdresseID=%id%
AND ErloesGr IS NOT NULL
GROUP by ErloesGr) X
LEFT JOIN dbo.konErloesKonto k on
X.ErloesGr=k.ErloesGr
Dieser Select-Befehl ruft ein Wertepaar vom
SQL-Server ab. in diesem Beispiel alle Erlösgruppen in
der die angezeigte Adresse Umsätze getätigt hat. Die
Werte werden in ein Kuchendiagramm geladen und im
Infosystem angezeigt. EULANDA® sucht in der
Ergebnismenge nach Spalten mit den
Namen Group/Value oder Gruppe/Wert. Wenn keines dieser
Paare gefunden wird, werden die ersten zwei
Spalten der Ergebnismenge verwendet. Für
komplexe SQL-Abfragen sollte besser eine eigene Stored
Procedure bzw. Function erstellt werden, die dann an
dieser Stelle nur noch aufgerufen werden zu braucht. Die
Namen der SQL-Funktionen, die EULANDA® verwendet fangen
stets mit „cnf_info_“ an gefolgt von dem Namen
des Infosystems in der Registry. Wobei allerdings die
Dezimalpunkte durch Unterstriche ausgetauscht werden:
also z.B.: cnf_Info_cnsoft_Adress_AdresseGr
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