Kaufmännische Software für Handel, Handwerk und Produktionsbetriebe
Die Systeminformation kann das Hilfe-Menü unter dem Punkt „Systeminformation...“ aufgerufen werden.
Sie gibt Auskunft über die verwendete Datenbank, die Version des SQL-Servers, die Programmversion und die verwendeten Standard-Verzeichnisse.
Die Systeminformationen können über die Schaltfläche „Anzeigen“ in den Microsoft-Editor geladen, an den Standard-Drucker ausgegeben oder per eMail versendet werden. Beim Versand über eMail werden die Daten nicht direkt gesendet; es öffnet sich zunächst Ihr gewohnter eMail-Dialog. Sie können dann alle Informationen zuvor sichten, ergänzen und dann versenden. Voraussetzung für den eMail-Versand ist eine eingerichtete MAPI-Schnittstelle – dies ist zum Beispiel bei Outlook® der Fall.
Beim Aufruf der Systeminformation wird als Eingangsseite die Info-Seite eingeblendet.

Dialogseite „Registrierung“
Auf der Registrierungsseite ist der Name, auf den das Produkt registriert ist verzeichnet. Ebenso die Produktkategorie sowie die max. Anzahl der möglichen Benutzer.

Dialogseite „Info“
Die Infoseite enthält die wichtigsten Versionsnummern, von denen ein einwandfreies Funktionieren der Datenbank abhängt.
| EULANDA® | Die EULANDA®-Programmversion
besteht aus vier Zahlenblöcken. Sie ist aufgeteilt in
„Hauptversion.Nebenversion.Ausgabe.Build“. Die Haupt- und Nebenversion bestimmen im wesentlichen den Produktumfang. Eine neue Lizenznummer ist immer bei einem halben Versionssprung notwendig. Also von 1.2 auf 1.5 oder von 1.8 auf 2.0 usw. Jede Version, die öffentlich verfügbar ist, enthält eine erhöhte Ausgabenummer. Werden Haupt- bzw. Nebenversion erhöht, so wird die Ausgabe wieder auf „1“ gesetzt. In Versionen mit geänderter Ausgabenummer werden nur Abstimmungen oder Bugfixes ausgegeben. Die Build-Nummer ist die Anzahl der kompletten Compilierungen des Produktes. Da diese Nummer immer steigend ist, gibt sie auch Auskunft über „älter“ oder „neuer“. Diese Nummer wird niemals zurückgesetzt. |
| SQL-Server | Neben der SQL-Server-Version
wird auch die Ausbaustufe des SQL-Servers ausgegeben. Es gibt die
SQL-Server-Ausbaustufen: Desktop, Personal, Standard, Advanced,
Enterprise und Developer. Die letzte Ziffer der SQL-Versionsnummer ist die Build-Nummer. Sie muss mindestens 760 sein und entspricht dann dem Servicepack 3 des SQL-Servers. Genauere Informationen finden Sie im Administrator-Handbuch. |
| Datenbank | Die EULANDA®-Datenbank wird
in der Struktur während der Weiterentwicklung ebenfalls angepasst.
Die Version der Datenbank gibt den Strukturstand an. Bei einem Update
prüft EULANDA®, ob die Datenbank auf dem aktuellen Stand ist und
konvertiert diese ggf. auf den aktuellen Produktstand. Ein Update
über mehrere Hauptversionen ist technisch nicht möglich. Im Netzwerk dürfen keine älteren EULANDA®-Programme auf neue Datenbanken zugreifen. Wenn ein Update durchgeführt wird, so muss dies auf allen Arbeitsstationen erfolgen. Die erste Arbeitsstation, die die Datenbank mit EULANDA® öffnet, konvertiert hierbei die Struktur auf den aktuellen Stand. Erst hiernach dürfen die anderen Arbeitsstationen die Datenbank ebenfalls öffnen. |
| MDAC | MDAC ist die Microsoft-Datenbank-Schnittstelle auf dem Arbeitsplatz. Die von EULANDA®
benötigte MDAC-Version finden Sie in den „Technischen Voraussetzungen“ im
Kapitel „Installation“. Setzen Sie niemals eine von EULANDA Software nicht freigegebene MDAC-Version ein. MDAC wird oftmals von anderen Produkten mitinstalliert und kann nicht mehr deinstalliert werden. Fragen Sie im Zweifelsfall immer den Softwarehersteller, ob er eine andere MDAC-Version installiert als die von EULANDA® erwartete. |
| ACROBAT | Die Version von ACROBAT-Reader muss für die von EULANDA Software gelieferten Dokumente mindestens in Version 5.0 vorliegen. Für den Betrieb von EULANDA® ist ACROBAT jedoch nicht mehr erforderlich, da als Hilfesystem das neuere Microsoft CHM-Format benutzt wird. |
| SQL-Server | Verwenden Sie beim Installieren nach
Möglichkeit immer die IP-Nummer des PC's, der den SQL-Server
installiert hat. Es ist zwar auch ein PC-Name möglich, hierdurch wird
aber unter TCPIP eine DNS-Anfrage notwendig, um diesen aufzulösen, so
dass hierzu unnötig eine Router-Verbindung geöffnet wird. Der bei der Installation benutzte Name, bzw. der nachträglich über die UDL-Datei modifizierte Name, kann hier abgerufen werden. |
| SQL-Benutzer | Der SQL-Server unterstützt zwei
Berechtigungsebenen. Die Windows-Authentifizierung und die
SQL-Authentifizierung. Bei der Windows-Authenzifizierung wird NT
oder ein Windows® 2000 Server erwartet. Im SQL-Server werden über Rollen den NT-Benutzern Berechtigungen auf die EULANDA®-Datenbank zugewiesen. Im Enterprisemanager werden hierzu die Domain-Benutzer als SQL-Serverbenutzer zugelassen. Diese können dann wie normale SQL-Benutzer einer vordefinierten Datenbankrolle, z.B. „eul_SuperUser“, zugeordnet werden. Wird so verfahren, so ist im gesamten Netzwerk kein zusätzliches Passwort für den Zugang zur Datenbank notwendig. Man erkennt die Windows-Authentifizierung am Benutzernamen; dieser wird mit „DOMAIN\Benutzer“ im Enterprise-Manager dargestellt. Steht kein NT-Server oder SQL-Enterprisemanager zur Verfügung, so muss die SQL-Authentifizierung verwendet werden. Das Passwort wird hierbei auf Wunsch in der UDL-Datei gespeichert. Es ist aber nicht so sicher, wie das Windows-Authentifizierungssystem. Neben dem Benutzernamen wird noch angezeigt, ob der angemeldete Datenbank-Benutzer Administrator-Privilegien hat. Dies ist unter Windows-Authentifizierung jeder Administrator und unter SQL-Authentifizierung immer der Benutzer „sa“ bzw. weitere Benutzer, die in der „sysadmin“-Rolle stehen. Beachten Sie, dass zum normalen Betrieb von EULANDA® der Benutzer kein Administrator sein darf, da hierbei alle Sicherheitsmechanismen, die im SQL-Server die Datenkonsistenz überwachen, für diesen Benutzer außer Kraft gesetzt werden. Beim Start von EULANDA® werden diese Benutzer darauf aufmerksam gemacht. |
| Datenbank | Die EULANDA®-Datenbank fängt immer mit der Bezeichnung „EULANDA_“ an. Daran angefügt ist der bei der Installation angegebene Mandanten-Name. |
| Netzbibliothek | Der SQL-Server und auch EULANDA®
unterstützen verschiedene Netzwerkbibliotheken. In der Regel wird der
Systemstandard benutzt. In diesem Fall übernimmt das Betriebssystem die
Protokollzuordnung. Kommt hierbei keine Verbindung zustande, so kann in der UDL-Datei ein anderes Protokoll eingestellt werden. Das aktuell benutzte Protokoll wird hier angezeigt. |
| Menüeintrag | Der Mandantenname ist nicht zwangsläufig der Menüeintrag. Nur bei der Installation sind beide Namen identisch. Der Menüeintrag wird als „Alias“ bezeichnet und kann durch einfaches Umbenennen der UDL-Datei geändert werden. |

Dialogseite „Verzeichnisse“

Dialogseite „UDL-Datei“
| Verbindung | Die Anmeldeinformation wird durch einen Verbindungs-Text (=Connection-String) beschrieben. Sollte ein Passwort in der UDL-Datei gespeichert sein, so wird dies aus Sicherheitsgründen durch Sternchen ersetzt. |
| Datei | Die UDL-Datei enthält die
Anmeldeinformationen zum SQL-Datenbankserver. Sie ist eine Erweiterung
des Microsoft Betriebssystems. Die Verwaltung der Datei wird
durch die MDAC-Datenbankschnittstelle vorgenommen.
Für die UDL-Dateien gibt es verschiedene Speicherplätze. Der Standardspeicherplatz ist in dem Ordner, in dem sich auch die EULANDA.EXE befindet, andere Ordner sind abhängig vom Betriebsystem. Der UDL-Dateiname ist ein Hyperlink. Durch Klick auf den unterstrichenen Verzeichnisnamen öffnet sich der Betriebssystem-UDL-Dialog zu dieser Datenbankinformation. Eine Änderung in der UDL-Datei erfordert einen Neustart von EULANDA®. |